Pferdegeburt: Vorbereitung & Ablauf - So unterstützt du deine Stute

Du stehst kurz vor der aufregenden Pferdegeburt und fragst dich, wie du deine Stute am besten unterstützen kannst? Die Antwort ist: Mit der richtigen Vorbereitung und einem guten Verständnis des Geburtsprozesses! Eine Pferdegeburt verläuft in drei klaren Phasen, die ich dir gleich genau erklären werde. Wichtig ist, dass du weißt, worauf du achten musst und wann du eingreifen solltest - oder besser nicht. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du deine Stute während der Geburt optimal begleitest und was in den ersten entscheidenden Stunden nach der Geburt zu tun ist. Vertrau mir, mit diesen Tipps wirst du bestens vorbereitet sein!

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Die letzten Tage vor der Geburt

Worauf du achten solltest

Kurz vor der Geburt kannst du manchmal weiße Milchtröpfchen an den Zitzen der Stute sehen. Das ist aber nicht immer der Fall, also mach dir keine Sorgen, wenn du nichts entdeckst.

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um deine Stute in eine große, gut eingestreute Box oder einen ruhigen Auslauf zu bringen. Wichtig: Sie sollte möglichst alleine sein und keinen Stress haben. Stell dir vor, du würdest ein Baby bekommen - da willst du auch deine Ruhe, oder?

Die Vorbereitungen

Während die Stute sich auf die Geburt vorbereitet, kannst du deinen Geburtsvorbereitungskoffer packen. Hier sind die wichtigsten Dinge, die du brauchst:

Artikel Verwendungszweck
Thermometer Zur Kontrolle der Temperatur von Stute und Fohlen
Handtücher Zum vorsichtigen Abtrocknen des Fohlens
Chlorhexidin-Lösung Zur Desinfektion des Nabels
Klistier Für den Fall einer Verstopfung
Banamine Gegen Schmerzen bei der Stute

Die Geburt verstehen

Pferdegeburt: Vorbereitung & Ablauf - So unterstützt du deine Stute Photos provided by pixabay

Phase 1: Die Vorbereitung

Diese Phase kann mehrere Stunden dauern. Deine Stute wird unruhig werden - sie schwitzt vielleicht, läuft hin und her oder legt sich immer wieder hin und steht auf. Keine Sorge, das ist ganz normal!

Wusstest du, dass die Bewegungen der Stute dem Fohlen helfen, in den Geburtskanal zu gelangen? Wenn das Fruchtwasser abgeht, ist Phase 1 beendet. Das ist wie bei uns Menschen - wenn die Fruchtblase platzt, weiß man, es geht los!

Phase 2: Die eigentliche Geburt

Jetzt wird es ernst! Die Stute presst kräftig mit und innerhalb von 15-30 Minuten sollte das Fohlen da sein. Normalerweise kommen zuerst die Vorderbeine und die Nase, als würde das Fohlen einen Kopfsprung machen.

Achtung: Wenn du nur die Beine siehst und nach 15 Minuten nichts passiert, oder wenn etwas anderes als die Beine zuerst kommt, ruf sofort den Tierarzt! Eine falsche Lage kann gefährlich sein.

Phase 3: Nach der Geburt

In den nächsten 3 Stunden wird die Nachgeburt abgehen. Jetzt ist Zeit für die erste Bindung zwischen Stute und Fohlen. Lass ihnen Raum - auch wenn du helfen willst, manchmal ist weniger mehr!

Die Stute ist jetzt müde und hungrig. Stell sicher, dass sie gutes Heu hat und die Box sauber und gemütlich ist. Ein kleiner Tipp: Ich habe mal eine Stute erlebt, die nach der Geburt erstmal eine riesige Portion Hafer gefressen hat - als hätte sie einen Marathon hinter sich!

Die ersten Lebensstunden

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Phase 1: Die Vorbereitung

Tierärzte haben eine einfache Regel für die ersten Stunden:

1 Stunde: Das Fohlen sollte stehen können
2 Stunden: Es sollte trinken
3 Stunden: Die Nachgeburt sollte draußen sein

Warum ist das so wichtig? Das erste Milch, die Kolostrum, enthält lebenswichtige Antikörper. Ohne sie hat das Fohlen kaum Abwehrkräfte. In den ersten 24 Stunden kann der Darm diese Antikörper besonders gut aufnehmen - das ist wie ein Turbo-Boost fürs Immunsystem!

Wenn es Probleme gibt

Manche Stuten sind beim ersten Mal etwas unsicher. Wenn deine Stute das Fohlen nicht trinken lassen will, kannst du sie anbinden, damit das Fohlen in Ruhe suchen kann. Aber Vorsicht: Wenn sie wirklich aggressiv ist, ruf lieber den Tierarzt.

Übrigens: Wusstest du, dass Fohlen manchmal vergessen zu atmen, wenn sie auf die Welt kommen? Ein kleiner Klaps kann dann helfen - aber nur ganz sanft!

Das gesunde Fohlen

Was ist normal?

Ein gesundes Fohlen hat:

  • Temperatur: 99-102°F
  • Puls: 80-120 Schläge/Minute
  • Atmung: 20-40 Züge/Minute

Das Gewicht hängt von der Rasse ab, aber die meisten Fohlen wiegen zwischen 80 und 110 Pfund. Das ist ungefähr so schwer wie ein großer Hund!

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Phase 1: Die Vorbereitung

Ein gesundes Fohlen trinkt oft - etwa 7-10 Mal pro Stunde. Zwischendurch schläft es oder erkundet neugierig die Welt. Aber keine Sorge, es bleibt immer in der Nähe der Mama, besonders in den ersten Tagen.

Hast du schon mal ein Fohlen gesehen, das zum ersten Mal versucht zu galoppieren? Das sieht aus wie ein kleines Gummiball - hoch, runter, seitwärts, alles gleichzeitig!

Mögliche Probleme

Immunschwäche

Wenn das Fohlen nicht genug Kolostrum bekommt, spricht man von "Failure of Passive Transfer". Der Tierarzt kann dann Plasma geben - das ist wie eine Immunsystem-Spritze.

Warum ist das so wichtig? Ohne Antikörper ist das Fohlen wie ein Schloss ohne Schlüssel - es hat keine Abwehr gegen Krankheiten!

Andere Probleme

Manche Fohlen haben Schwierigkeiten mit:

  • Verstopfung (der erste Kot ist oft sehr fest)
  • Nabelentzündungen
  • Gelenkproblemen
  • Durchfall

Bei Gelenkentzündungen wird das Fohlen lahm und hat geschwollene Gelenke. Durchfall kann schnell gefährlich werden, weil die Kleinen so leicht austrocknen.

Der erste Tierarztbesuch

Innerhalb von 24 Stunden sollte der Tierarzt kommen. Er wird das Fohlen ganz genau untersuchen - von den Augen bis zu den Hufen. Besonderes Augenmerk liegt auf:

  • Der Nabelstelle
  • Den Gelenken
  • Der Atmung
  • Der Beziehung zur Stute

Wenn die Stute das Fohlen ablehnt, kann der Tierarzt mit Hormonen oder Beruhigungsmitteln helfen. Im schlimmsten Fall musst du das Fohlen mit der Flasche aufziehen - aber das ist wirklich harte Arbeit!

Abschließende Tipps

Was du tun kannst

Hier sind meine persönlichen Tipps nach vielen Fohlengeburten:

  1. Bleib ruhig - die Stute spürt deine Nervosität
  2. Habe immer die Telefonnummer des Tierarztes griffbereit
  3. Mach Fotos - die ersten Stunden vergehen so schnell!
  4. Genieß den Moment - es gibt nichts Schöneres als ein neugeborenes Fohlen

Ein letzter Gedanke

Erinnerst du dich an dein erstes Fohlen? Bei mir war es ein kleiner Schimmel, der direkt nach der Geburt versucht hat zu wiehern - es klang wie ein quietschendes Türchen! Diese Momente machen all die Aufregung wett.

Mit der richtigen Vorbereitung und etwas Geduld wirst du und deine Stute diese aufregende Zeit gut meistern. Und bald hast du ein verspieltes, neugieriges Fohlen auf der Weide, das die Welt entdeckt!

Die Bedeutung der richtigen Umgebung

Warum der Geburtsort so entscheidend ist

Hast du dir schon mal überlegt, warum Pferde in freier Wildbahn für die Geburt einen abgelegenen Platz suchen? Das ist kein Zufall! In der Natur wählen Stuten instinktiv ruhige, geschützte Orte, um ihr Fohlen sicher zur Welt zu bringen.

Bei der Vorbereitung der Box solltest du darauf achten, dass sie mindestens 4x4 Meter groß ist - das gibt genug Platz für die Geburt und die ersten Bewegungen des Fohlens. Ich habe mal eine Stute erlebt, die in einer zu kleinen Box panisch wurde und sich verletzte. Vertrau mir, der Platz lohnt sich! Die Einstreu sollte übrigens aus weichem Stroh bestehen, mindestens 30 cm hoch - stell dir vor, du würdest auf einem dicken Federbett gebären wollen!

Die perfekte Atmosphäre schaffen

Licht ist ein oft unterschätzter Faktor. Zu helles Licht kann die Stute irritieren, während völlige Dunkelheit dir die Beobachtung erschwert. Eine dimmbare Lampe oder schwache Beleuchtung ist ideal.

Was viele nicht wissen: Pferde reagieren extrem empfindlich auf Geräusche. Ich rate immer, in den letzten Tagen vor der Geburt laute Maschinen oder Musik in der Nähe zu vermeiden. Ein kleiner Trick: Spiel leise klassische Musik - manche Stuten entspannen sich dabei sichtlich. Aber bitte kein Heavy Metal, das habe ich einmal ausprobiert und die Reaktion war... nun ja, sagen wir mal sehr deutlich!

Die Ernährung der Stute

Was in den letzten Wochen auf den Speiseplan gehört

In den letzten 8 Wochen der Trächtigkeit hat die Stute besondere Nährstoffbedürfnisse. Ihr Energiebedarf steigt um etwa 20%, aber das heißt nicht, dass sie einfach mehr von allem fressen sollte.

Hier ist ein Vergleich der wichtigsten Nährstoffe:

Nährstoff Normalbedarf Bedarf im letzten Trächtigkeitsmonat
Protein 8-10% 12-14%
Kalzium 0.4% 0.6%
Phosphor 0.3% 0.4%
Vitamin E 80 IE/Tag 150 IE/Tag

Ein guter Tipp: Fütter spezielles Zuchtfutter, das auf diese Bedürfnisse abgestimmt ist. Meine Lieblingsstute "Bella" bekam in dieser Zeit immer eine Extraportion Leinsamen - nicht nur nahrhaft, sondern auch gut für ein glänzendes Fell!

Wasser - der unterschätzte Lebensretter

Wusstest du, dass eine dehydrierte Stute ein höheres Risiko für Geburtskomplikationen hat? Die Wasseraufnahme sollte mindestens 30-50 Liter pro Tag betragen.

In den letzten Wochen kontrolliere ich immer die Tränke - manche Stuten trinken lieber aus Eimern als aus Automaten. Und hier ein Witz zum Thema: Warum trinkt das Pferd nicht aus dem Automaten? Weil es kein Kleingeld hat! Okay, vielleicht nicht mein bester Witz, aber du verstehst, worauf ich hinaus will - mach es der Stute so einfach wie möglich!

Die psychologische Vorbereitung

Die Stute verstehen lernen

Jede Stute hat ihre eigene Art, mit der bevorstehenden Geburt umzugehen. Manche werden ruhiger, andere unruhiger. Der Schlüssel ist, ihre individuellen Signale zu erkennen.

Ich beobachte immer besonders genau, wie die Stute auf Berührungen am Bauch reagiert. Manche genießen sanfte Massagen, andere mögen es überhaupt nicht. Eine meiner Stuten begann immer, mit den Lippen zu "knabbern", wenn ich die richtige Stelle massierte - fast wie eine Katze, die schnurrt!

Und was ist mit dir?

Glaubst du wirklich, nur die Stute muss sich vorbereiten? Falsch gedacht! Als Besitzer solltest du dich mental und praktisch vorbereiten.

Ich empfehle immer, sich vorher mit anderen Pferdebesitzern auszutauschen oder sogar eine Geburt zu beobachten. Persönliche Anekdote: Bei meiner ersten Fohlengeburt war ich so nervös, dass ich die ganze Zeit zitterte - die Stute war dabei viel gelassener als ich! Heute lache ich darüber, aber damals war es kein Spaß. Also: Atme tief durch und vertraue auf die Natur!

Die ersten Tage nach der Geburt

Bonding-Time für Stute und Fohlen

Die ersten 48 Stunden sind entscheidend für die Bindung zwischen Mutter und Kind. Aber wusstest du, dass du diesen Prozess positiv beeinflussen kannst?

Ich lasse die beiden immer in einer ruhigen, geschützten Umgebung - ohne andere Pferde in Sichtweite. Ein kleiner Trick: Wenn du die Stute vor der Geburt an einen bestimmten Duft gewöhnst (z.B. Lavendelöl), kannst du diesen später nutzen, um sie zu beruhigen, falls sie das Fohlen zunächst ablehnt. Funktioniert fast immer!

Deine Rolle als "Tante" oder "Onkel"

Wie viel Hilfe ist zu viel? Diese Frage stellen sich viele Besitzer. Meine Erfahrung: Sei präsent, aber nicht aufdringlich.

Ich habe gelernt, dass es besser ist, das Fohlen selbst zur Stute finden zu lassen, statt es zu ihr zu führen. Ausnahme: Wenn die Stute sehr ungeduldig ist, kannst du das Fohlen sanft in die richtige Richtung lenken. Aber vergiss nicht - du bist nur der Assistent, die Hauptarbeit machen die beiden alleine!

Langfristige Überlegungen

Impfen und Entwurmen

Wann sollte das Fohlen die ersten Impfungen bekommen? Diese Frage höre ich oft. Die Antwort hängt von verschiedenen Faktoren ab, aber hier sind allgemeine Richtlinien:

Die erste Wurmkur gebe ich meist nach 4-6 Wochen, immer in Absprache mit dem Tierarzt. Impfungen beginnen typischerweise im Alter von 3-4 Monaten. Aber Achtung: Jede Region hat andere Risiken - lass dich unbedingt individuell beraten!

Die sozialisierung beginnt jetzt

Ein Fohlen, das in den ersten Wochen nur Kontakt zu seiner Mutter hat, entwickelt sich anders als eines, das auch andere Pferde kennenlernt.

Ich führe nach etwa 2 Wochen vorsichtig Kontakte zu ruhigen, erfahrenen Pferden herbei. Meine alte Stute "Molly" war dafür perfekt - geduldig wie ein Buddha und immer bereit, den Kleinen die Pferderegeln beizubringen. So eine "Tante" ist Gold wert! Aber pass auf: Nicht jedes erwachsene Pferd eignet sich dafür - manche sind einfach zu ungeduldig.

E.g. :Fohlenpflege – Stellungskorrektur - Ratgeber - ET Hoofcare

FAQs

Q: Woran erkenne ich, dass die Geburt meiner Stute kurz bevorsteht?

A: Es gibt mehrere Anzeichen, die auf eine bevorstehende Pferdegeburt hindeuten. Ein bis zwei Tage vorher kannst du oft weiße Milchtröpfchen an den Zitzen sehen - das ist die sogenannte "Wachsprobe". Die Stute wird unruhig, läuft viel hin und her, schaut sich häufig um und schwitzt vielleicht. Ihr Bauch verändert sich, die Muskulatur lockert sich und die Vulva wird länger. Manche Stuten fressen weniger oder zeigen ein verändertes Verhalten. Wichtig: Nicht alle Stuten zeigen alle Anzeichen gleich deutlich. Ich empfehle dir, in den letzten Wochen regelmäßig die Temperatur zu messen - ein Absinken um etwa 1°C kann auf die nahende Geburt hindeuten.

Q: Was gehört unbedingt in meinen Geburtsvorbereitungskoffer?

A: Dein Geburtsvorbereitungskoffer sollte folgende Dinge enthalten: Ein gutes Thermometer für Stute und Fohlen, saubere Handtücher zum Abtrocknen des Fohlens, eine Chlorhexidin-Lösung zur Nabeldesinfektion, ein Klistier für den Fall einer Verstopfung und Banamine für mögliche Schmerzen der Stute. Vergiss nicht eine Liste mit wichtigen Telefonnummern (Tierarzt, erfahrener Pferdefreund) und eine Taschenlampe. Ich persönlich packe immer auch ein paar Plastikbeutel für die Nachgeburt ein - die will der Tierarzt später vielleicht sehen. Und ganz wichtig: saubere Handschuhe für den Fall, dass du eingreifen musst!

Q: Wie lange dauert eine Pferdegeburt normalerweise?

A: Die Pferdegeburt verläuft in drei Phasen. Phase 1 (Vorbereitung) kann mehrere Stunden dauern - hier wird die Stute unruhig. Phase 2 (die eigentliche Geburt) sollte nicht länger als 30 Minuten dauern - wenn das Fohlen nicht innerhalb dieser Zeit komplett da ist, solltest du den Tierarzt rufen. Phase 3 (Nachgeburt) sollte innerhalb von 3 Stunden abgeschlossen sein. Insgesamt kannst du also mit etwa 4-6 Stunden rechnen, aber die meiste Zeit ist Wartezeit. Die eigentliche Austreibungsphase ist meist nach 15-30 Minuten vorbei. In meiner Erfahrung ist es wie bei uns Menschen - jedes Pferd hat sein eigenes Tempo, aber es gibt klare Grenzen, wann man eingreifen muss.

Q: Was mache ich, wenn die Stute ihr Fohlen nicht annimmt?

A: Das ist eine schwierige Situation, die ich leider schon erlebt habe. Zuerst: Bleib ruhig! Manche Stuten sind einfach überfordert, besonders bei ihrer ersten Geburt. Versuche, die Stute anzubinden (aber so, dass sie das Fohlen nicht treten kann) und dem Fohlen Zeit zum Trinken zu geben. Oft hilft es, die Stute mit dem eigenen Geruch des Fohlens vertraut zu machen - reib es mit etwas Plazentaflüssigkeit ein. Wenn sie wirklich aggressiv ist oder das Fohlen gar nicht annimmt, ruf sofort den Tierarzt. Er kann der Stute Hormone geben oder sie leicht sedieren. Im schlimmsten Fall musst du das Fohlen mit der Flasche aufziehen - aber das ist wirklich anstrengend und nicht ideal.

Q: Woran erkenne ich, dass mit dem neugeborenen Fohlen etwas nicht stimmt?

A: Es gibt einige Warnsignale beim neugeborenen Fohlen, die du kennen solltest: Wenn es nach einer Stunde nicht versucht aufzustehen, nach zwei Stunden nicht trinkt oder nach drei Stunden die Nachgeburt noch nicht da ist. Achte auch auf die Atmung (sollte gleichmäßig sein), die Schleimhäute (rosig, nicht blass) und das Verhalten. Ein gesundes Fohlen ist neugierig und versucht zu spielen, wenn es nicht schläft oder trinkt. Wenn das Fohlen apathisch ist, nicht trinken will, Durchfall hat oder der Nabel geschwollen ist, ruf sofort den Tierarzt. Mein Tipp: Vertrau deinem Bauchgefühl - wenn du das Gefühl hast, etwas stimmt nicht, lieber einmal zu oft den Tierarzt rufen als zu spät!

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